Von Mützen und Geschwistern
November 20, 2007
Ich habe eine Mütze gestrickt und wollte sie fotografieren, um sie hier in meinem Blog vorzustellen, wie ich es mit fast allem tue. Aber heute war wieder ein Blödeli-Mittag und mein Bruder wollte mich mit der Mütze fotografieren, was aber zu einem „Hand davor halten“ und „davor springen“ ausartete. Hier also die Fotos dazu:
So sieht die Mütze aus :)
Und so siehts aus, wenn man Spass hat ;)
Kissenbezug
November 13, 2007
Vor etwa einem Jahr habe ich ein mini Stickset im Trödlerlädeli gefunden, hab’ einen Stickring gekauft und angefangen zu sticken. Nachdem es etwa ein Jahr lang nur rumgelegen ist, habe ich es gestern endlich fertig gemacht und daraus ein Kissenbezug genäht. Es soll ein Bezug für ein Kirschensteinkissen werden.
Mittelalterkleid
November 13, 2007
Zimtsterne
November 6, 2007
Wenns kalt wird, muss man Kekse backen!
Das Rezept dazu:
Teig
500 g Mandeln
350 g Zucker
2 EL Zimt
3 Eiweiss
ev. 1 EL Kirsch
Glasur
1 Eiweiss
100g Puderzucker
Anleitung
Mandeln und Zucker und Zimt mischen.
Eiweiss mit Kirsch zerquirlen und zu den Mandeln geben, alles zu einem festen Teig verarbeiten. Alternativ kann das Eiweiss auch ohne Kirsch verquirlt werden.. ;)
Dann den Teig auf Zucker etwa 7 – 8 mm dick auswallen und Sterne ausstechen.
Den Ofen auf 150 °C vorheizen.
Eiweiss mit dem Puderzucker verrühren bis die Masse glänzt.
Dann die eben entstandene Glasur mit einem Messer auftragen.
Danach die Sterne 8 – 10 Minuten backen, die Glasur soll aber nicht braun werden.
Fertig!
Musiktipp dazu:
Irrlichter.
Nähen
November 5, 2007
Nachdem ich bei einer Kollegin ein Kleid gesehen habe, das sie selbst genäht hat, wollte ich versuchen, auch so eines zu nähen. Der Link von Natron und Soda half mir sehr weiter; die vielen verschiedenen Kleider, die voller Fantasie und Kreativität sind, haben mich sehr inspiriert. Links von ihrer Seite haben mich zu verschiedenen Leuten geführt, die vorgestellt haben, was sie genäht haben. Tagelang bin ich auf Nähseiten rumgesurft, mit immer grösserem Drang, selber aktiv zu werden. Ich habe mich dazu entschieden, mit etwas kleinem und einfachen (z.Z auch dem Budget entsprechenden ;)) anzufangen um wieder ein bisschen das Gefühl fürs nähen zu kriegen.
Darum habe ich beschlossen, jetzt auch einige Sachen, die ich genäht, und auch andere Sachen, wie Strickarbeiten usw., hier vorzustellen..
Im Moment nähe ich noch mit einer alten Bernina meiner Mutter, aber durch mich angesteckt ist sie jetzt auch im Nähfieber und hat eine neue Maschine gekauft, die wir am 15. November kriegen.
1. Schultag Jonas
November 5, 2007
Wolfslied
November 5, 2007
A D A
Es heult der Wolf des Nachts im Wald
C D H
Vor Hunger kann er nicht schlafen
A D A
Und seine Höhl‘ ist bitterkalt
C D E A
er giert nach fetten Schafen.
A E A D
Du Wolf, du Wolf, komm nicht hierher
Fism E D
Mein Kind bekommst du nimmer mehr
Es heult der Wolf des nachts im Wald
er heult vor Hunger und Klagen
aber ich geb ihm `nen Schweineschwanz
der passt in des Wolfens Magen
Es heult der Wolf des nachts im Wald
Und findet nicht zu beissen.
Aber ich geb ihm nen Hahnenkamm
Der soll ihm den Hals zerreissen.
Schlaf, mein Kind, in Mutters Bett
Laß nachts den Wolf ruhig heulen
denn wenn sie kein andrer vor mir nahm
geb ich ihn noch Hähnchenkeulen
Hmmm…
…mein Kind bekommst du nimmer mehr.
Gespensterverkleidung
November 5, 2007
Beutel
November 5, 2007
Mein “Erstlingwerk”

Hier also eine bebilderte Anleitung für meinen Beutel, abgeschaut an einem schon vorhandenen Beutel aus dem Cachet. Zuerst einmal habe ich aus Reststoffen einen Prototypen gemacht, um zu sehen, ob meine Idee auch funktioniert:
Es schien zu funktionieren :)
Also bin ich über die Mittagspause in die Stadt gegangen und habe einen Meter weisse Seide und einen Meter schwarze Baumwolle gekauft. Zusammen hat das 26 Franken gekostet.
Am Wochenende habe ich angefangen mit dem Bügeln und Zuschneiden der Stoffe.
Die Seide habe ich 30×30 cm zugeschnitten, aus dem einfachen Grund, dass meine Seidenmalrahmen, die ich habe auch ~30×30 cm messen ;)
Nach dem Ausschneiden habe ich die Seidentücher auf den Rahmen gesteckt. Ich habe 3 verschiedene Beutel gemacht, ein Seidentuch habe ich Rot-Orange-Gelb gemacht, ein anderes Grün-Blau und mit Goutta Abgrenzungen aufgemalt. Ein Seidentuch habe ich weiss belassen.
Weil ich ja sowieso Warten musste, habe ich zuerst aus dünner Pappe die Boden für die Beutel zugeschnitten. Ich habe ihn zweimal zugeschnitten, das heisst, für 3 Beutel 6 Kreise mit einem Durchmesser von ~ 7 cm Durchmesser, und habe je 2 Kreise zusammengeklebt, mit Holzleim ;) Weil gerade kein Weissleim zu finden war.
Ich habe aus der schwarzen Baumwolle, nachdem ich sie gebügelt habe ;) 6 Quadrate von ca. 10×10 cm ausgeschnitten, die Pappekreise dazwischen gelegt, mit gelbem Farbstift angezeichnet wo sie sind. Der gelben Markierung entlang habe ich sie mit Fadenschlag zusammengeheftet, schliesslich habe ich rund abgeschnittet und den Rand verzick-zackt.
Nachdem ich diese Pappkreise eingefasst habe, habe ich angefangen die schwarzen Futterteile zuzuschneiden. In der Grösse 30×18 cm.
Ausgeschnitten wurden sie verzick-zackt, rundherum und dann umgelegt, auf 15 cm, sodass also 3 cm umgelegt wurden, festgesteckt mir Nadeln und gleich drüber genäht. Je nach Nadelstellung kann eine kleinere oder grössere Borde eingestellt werden.
Leider gibts hierzu kein Foto, weils zu unscharf ist, sodass man eigentlich nichts erkennen kann ;)
Danach waren die Seidenstücke an der Reihe.
2 cm wurden umgelegt und gebügelt, sodass es eine Falte hat. Die obere Kante des umgelegten kommt genau auf die Naht des Umggeklappten Schwarzen Teils. Anheften und zwei Nähte machen, oben und unten, sodass ein Tunnel entsteht.
Der obere Teil war jetzt also fertig :D
Unten wird die zu lange Seide auf Höhe des schwarzen Futters abgeschnitten.
Nun wurde es etwas kompliziert, eine “Grübli-Arbeit”, wie man so schön auf Berndeutsch sagt ;)
Der untere Teil, die Seide nach innen wird mit der Kante nach oben an die Kante des Pappkreises, respektive an den überlappenden Teil geheftet, zuerst mit Nadeln, dann mit Fadenschlag. Darauf Achtgeben, dass genug angezogen wird, sonst reicht der Stoff nicht für rundherum. Auch darauf Achten, dass oben die Nähte einigermassen aufeinander treffen:
Aussehen tut das ganze dann so:
Das ganze wird dann auf der Nähmaschine zusammengenäht & verzickzackt, viel Spass danach beim Fadenschlag rausklauben :P ;)
Der Beutel ist nun fast fertig, aber irgendwo muss man ja auch noch Kordeln einziehen können, also müssen nachträglich Löcher rein, um deren Rand dann mit Garn mittels Lochstich zu “säubern”. Ist etwas mühsam, aber sieht dann gar nicht mal so schlecht aus. Eine Anleitung zu diesem Stich findet man auf der Natron und Soda – Seite:
http://natronundsoda.net/klamotten/other/kurs.html
unter “Knopflöcher”.
Voilà, nun von beiden Seiten eine Kordel einziehen und fertig ist das gute Stück.





































