Rüeblicake

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Zutaten:

350 g Mehl
1 Päckli Backpulver
300 g Rohrzucker (oder Zucker)
2 TL Zimt
1 Prise Salz
250 g Karotten, fein geraffelt
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
250 g Mandeln, gemahlen
4 Eier, verklopft
200 g Margarine oder Butter, flüssig, ausgekühlt

Rezept:

Alles in eine Schüssel geben in der Reihenfolge ;)
Backofen vorheizen auf 180 °C, Muffins brauchen etwa 30 Minuten, ein Cake je nach Grösse 40 – 64 Minuten.

Peeling

Hui, erster Eintrag zur Kategorie „Kosmetik“. ;)

Ist etwas ganz simples aber sehr effektiv; man nehme

1 Naturejoghurt
2 Esslöffel geriebene Mandeln
1 Esslöffel Honig

Schön vermischen und dann auf der ganzen Haut einreiben, bei mir jedenfalls gibt das sehr feine Haut!

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Bücherwürmer

Meine Schwester hat mir ein tolles Spontangeschenk gemacht, dass ich euch nicht vorenthalten will. Ich habe danach selbst auch ganz viele davon gefertigt, lade aber das Foto von ihrem Wurm rauf.

Es ist auch ganz einfach nachzumachen, Luftmaschen häkeln, so lang wie der Wurm werden soll, danach etwa 5-7 cm in jede Luftmasche je zwei feste Maschen häkeln.

 

 

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Kleinkram

Hier noch zwei kleine Dingens die ich gemacht habe.

Ein Minijupe, die Häkelborte habe ich aber nicht selber gemacht:

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Eine iPod Tasche aus Chinastoff, war in Eile, deshalb ist alles etwas schräg ^^

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Zwetschgenconfitüre.

1. Schritt: Zwetschen ablesen und rüsten, vierteilen.

2. Schritt: abartig viel Zucker beimischen.

3. Schritt: auf Kochherd, sieht aus wie Erbeercreme.

Zwischenschritt I : Schilder schreiben.

Zwischenschritt II, Gläser waschen und bereitstellen.

4. Schritt: abfüllen.

 

Tadaaa:

Gugel

Das zweite, noch nicht vollendete Projekt ist ein Gugel, der leider etwas zu kurz geraten ist, so ist er einfach nicht ganz authentisch, aber ich überlege mir noch, ob ich es so belassen soll, oder ob ich ihn verlängern soll.

Mittelalterkleid II

Ich habe mich gewagt! Endlich habe ich angefangen ein Mittelalterkleid zu nähen und ich bin schon fast fertig. Aufgrund von Zeitmangel, stelle ich hier mal 2 Projekte vor, die noch nicht wirklich fertig sind, Fotos werden nach Fertigstellung und mit Inhalt (mir ;)) nachgereicht ;)

Ernst des Lebens

Jaja, endlich fängt einmal Ernst in meinem Leben an. Ich dachte, BMS sei genauso Schoggi wie alles andere, das ich bisher erlebt habe. Aber das frühe Aufstehen, das Zugfahren und die vielen Hausaufgaben sind schon ziemlich anstrengend. Zum Glück interessiere ich mich wirklich für die Meisten Fächer. Und ich habe viele gute Schulkolleginnen. Das ist super. Eigentlich hatte ich vor, ein paar Fotos reinzustellen hier, aber beim näheren Betrachten ist mir aufgefallen, dass die Fotos alle scheisse sind und darum werde ich wohl einen Nachtrag machen :)

 

Edith: Nachtrag

 

Mir wärdedi vermisse!

Stoffkauf

Nachdem ich ja bald nichts mehr verdienen werde, dachte ich, dass ich ja nun noch einkaufen muss, und hier meine Ausbeute:

12m Bomull

5m beige Ditte

4m rote Baumwolle

Es ist gar nicht so einfach, das alles zu waschen und im Keller aufzuhängen!!

Hochbauzeichnerin

Jetzt bin ich ausgelernte Hochbauzeichnerin mit einem Fähigkeitsausweis :) Ich danke von Herzen Gott, meiner Familie, meinen Freunden und allen andern, die mich unterstützt und für mich gebetet haben!

*ugly*

Ja, es soll komische Leute geben, die auf sowas stehen :)

Noch unfertig und so, aber mir gefällts so, dass ich es einfach schonmal zeigen muss. Später wirds dann zunem Buchzeichen.

Geburtstag

Ja, ich hab‘ jetzt ne 2 am Rücken. Meine Eltern haben sich voll ins Zeug gelegt und einen super Brunch organisiert, zu dem auch mein Nonno gekommen ist. HERZLICHEN DANK!

Natürlich durften da die Kuchen nicht fehlen:

Eventuell folgen später noch mehr Bilder.

Und wer auch noch Bilder von dem „Geburtstagsbräteln“ am Abend sehen möchte, Dani hat Fotos gemacht, die hier zu finden sind: http://picasaweb.google.com/hagmanine/GeburiNienna24Mai08

Prüfungen

Wie villeicht einigen bekannt ist: bald habe ich Prüfungen, darum bin ich auch so wenig aktiv im Handarbeitsbereich. Ein paar kleinere Eindrücke, wies bei mir zur Zeit so etwa aussieht:

Dave am am lesen und föhnen, zeitgleich ;)

Lehrmittel über Lehrmittel über Lehrmittel :(

Detail.. ;)

Teebeutel

Ich habe leider nur noch wenig Zeit fürs Nähen, darum kommen hier in letzter Zeit nur noch so mini-Krimskrams-Projekte ;) Ein weiteres solches Ding ist ein Teebeutel, sodass man seinen Tee unterwegs auch immer dabei hat. Dieser hier hat eine kleine integrierte Stickerei. Eigentlich habe ich auch noch einen zweiten gemacht, aber von dem habe ich keine Fotos ;)

Lege Artis

Dank dem Elia (Danke!) habe ich nun ein Logo für mein Label, das sich Lege Artis nennt. Ich weiss noch nicht genau, wie ich es anstellen will, dass ich immer kleine Schildchen habe, von Hand sticken ist etwas aufwändig. Aber nun habe ich mal angefangen, einmal zu versuchen, überhaupt eines zu sticken und zwar in Originalgrösse. Hier mal ein kleiner Vorgeschmack.

Frühlingsferien

Oder warens doch eher Winterferien? Ich jedenfalls hatte meinen Winter :)

Neuschnee und Nebel

Menge Neuschnee: ca. 40 cm

Zum Glück war Aurélias Vater Rocker :) So hatten wir auch noch gute Musik, nachdem der CD-Player das Zeitliche gesegnet hat..

Aussicht auf das grüne Monthey

Feuer- , Heiz- und Kochstelle. DER Ort der Zusammenkunft, des Röstens der Füsse, des Verbrennens der Finger und so weiter.

Der kettenrauchende Dinosaurier, der wahrscheinlich aus der Tschernobilzeit entstammt.

Mond und der helle Schein unserer Nachtlampe..

Wasserstelle, dort haben wir das Wasser zum täglichen Gebrauch geholt: Kochen, trinken, abwaschen, Toilette spülen usw.

Holz! (Du heschja mächtig Holz vorder Hütte!!)

Es Buuuremeitli bini gärn, das gsehtme mir wohl aa, juhe

Unterkunft

„Schlittelpiste“ direkt vor der Hütte

Fuchsmaske

Ich habe mit meiner Schwester als Model ein Prototyp für eine Fuchsmaske angefangen, allerdings ist sie noch nicht fertig und entspricht auch noch nicht ganz meinen Vorstellungen:

– Die Nase muss spitziger sein

– Die Augen fehlen

– Die Maske soll mit Fell überzogen werden

Hier die ersten Bilder:

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Umhang

Ich habe einem Kollegen versprochen, einen Umhang zu nähen. Also sind wir am Samstag einkaufen gegangen, Leintücher, Farbe, Verschluss. Und am Sonntag habe ich also den ganzen Tag genäht, weil ich einfach wieder einmal Lust dazu hatte.

Für das Ergebnis hat kurz mein Bruder Modell gestanden:

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Er ist noch nicht ganz fertig, das Futter muss noch angenäht und der Saum mit Schrägband versäubert werden. Ist schon noch eine ziemliche Arbeit, da es extrem viel Stoff hat untenrum :) Aber ansonsten bin ich mit dem Ergebnis eigentlich zufrieden.

Wahlpflichtfach Projektarbeit

Weil ich ja Produktionen reinstelle, dachte ich, ich zeige auch mein, oder unser, grösstes Projekt in den letzten paar Wochen, unsere Projektarbeit.

Hier der Projektbeschrieb dazu:

MONUMENT Baubeschrieb

„In der Materie des naturgegebenen Baustoffes, im Stein des Berges, im Holz des Waldes, im Stroh des Feldes und im Gebilde von Menschenhand offenbart ein Haus uns etwas vom seelischen Gehalt, der ein Stück Boden zur Landschaft macht. […] So ist auch das Haus ein äusseres Kleid, aber zugleich eine lesbare und vieldeutige Äusserung des Menschen in seiner Familie und Freundschaft, des Menschen mit seinen Tieren und Sachen, des Menschen in seinem Land und seiner Landschaft.“


AUFTRAG

Im Bereich der Schiffländte und Bahnhof Thun soll anstelle des alten Gebäudes der Platz und vor allem das Gebäude neu, innovativ, attraktiver und naturnah gestaltet werden.

GEDANKEN DAZU

Kommt man am Bahnhof an, fällt der Blick auf ebendieses Gebäude und vermittelt somit einen ersten Eindruck von Thun. Also soll dieses Gebäude die Stadt repräsentieren, es soll zeigen, dass Thun eine attraktive, kreative, naturnahe und denkende Stadt ist.

Das Tor zu den Alpen. So wird Thun auch genannt. Massiv und standfest soll also unser Gebäude sein, trotzdem aber eine simple Form aufweisen. Die vorgehängte Schieferfassade soll den Bezug zur Natur aufzeigen. Der Glasbau als Windschutz und Unterstand zieht Parallele zum Gewässer, dem Thunersee und der Aare, die wichtige Bestandteile Thuns sind.


UMSETZUNG

Die Aussenwände des Gebäudes sind aus Beton aussen wärmegedämmt und mit Schnellmontageanker werden Schiefersteinplatten in den Grössen 37,5×37, 5 und 36,5×36,5 vorgehängt.

Die Innenwände sind zum Teil aus Backstein, zum Teil aber auch aus Beton um dem Gebäude die notwendige Stabilität zu geben. Aus diesem Grund ist unser Gebäude laut Ingenieur Erdbebensicher. Die Innenwände sind auch verputzt, im Nassraum werden Keramikplatten eingesetzt.

Als Bodenbelag wird Linoleum verwendet.

Die Räume haben alle 2 Fenster, die sich öffnen lassen. Ansonsten werden die Gläser einfach aneinander gestossen und gekittet.

Der Windfang ist abgerundet, wobei die abgerundete Seite geöffnet werden kann, während die hintere Seite fest verglast ist.


STANDORT

Bereich Schiffländte und Bahnhof Thun
Seestrasse 7/9
3600 Thun

Und natürlich noch ein paar Fotos der Ausstellung:

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Unser Stand

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Anstossen mit Schulkollegen zum Abschluss all unserer Arbeiten.

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Die Ausstellung

Spinnen

Nun habe ich von meinem Gotti das Spinnrad gekriegt, um mal zu sehen, ob ich das kann und wie das so geht. Einige kleine verkümmerte Versuche habe ich schon, leider gerade nicht als Foto. Ich hoffe dass ich bald einmal Zeit habe, mich richtig Instruieren zu lassen. :)

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Adventskalender

Ein bisschen spät bin ich mit vorstellen, aber ich habe für Aurélia einen Adventskalender genäht, der, entgegen meinen Voraussichten, extrem viel Zeit brauchte, warum ich ihn dann auch in Raten bringen musste :P Villeicht muss man noch anfügen, dass es ein Teeadventskalender war.

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Lebkuchenhaus

Ich dachte, es sei eine tolle Idee im Migros ein Lebkuchenhaus-Ausstechset zu kaufen. War anfangs auch toll, mit meiner Schwester habe ich Teig gemacht, ausgerollt, ausgestochen, gebacken, bis alle Teile fertig waren:

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Danach auskalten lassen und anfangen das Haus zusammenzubasteln, dabei haben meine Schulkollegin, mein Bruderund meine Schwester mitgeholfen:

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Bis es schlussendlich, nach vielen Krisen, weil es immer wieder eingestürzt ist und die Teile nicht aufeinandergepasst haben, so ausgesehen hat:

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Es war also unfertig und sah blöd aus, ich hatte keinen Nerv mehr und habe es einfach so stehenlassen, nach einer Stunde war es vollständig zusammengekracht..Tja..
Trotz aller Bemühungen um ein schönes leckeres Lebkuchenhaus, kann man es jetzt immer noch essen und es ist echt gut, also am Lebkuchen selber ist nichts auszusetzen ;) Nur werde ich es nächstes Mal kleiner machen und halt selber Formen machen..

Hierzu noch das Lebkuchenrezept:
(für das Lebkuchenhaus habe ich die Dreifache Menge gemacht!)

Teig:
300 g Halbweiss oder Ruchmehl
1 EL Lebkuchengewürz
1 EL Schokoladenpulver
1 TL Zimt
3 EL Kristallzucker
150g flüssiger Honig
2 TL Triebsalz
4-5 TL Milch
Milch zum bestreichen

Gummiarabikum:
1 EL Gummiarabikum
heisses Wasser

Anleitung:
Mehl, Lebkuchengewürz, Schokoladenpulver, Zimt, Kristallzucker und flüssiger Honig in eine Schüssel geben, Triebsalz in der Milch auflösen und auch in die Schüssel geben. Jetzt kann alles zusammen geknetet werden (Gelobt sei die Teigknetmaschine :P)
Den Teig über Nacht in einem Plastiksack im Kühlschrank lassen und etwa eine halbe Stunde vor der Weiterverarbeitung wieder rausnehmen. Den Teig etwa einen 1/2 cm dick auswallen (er geht ziemlich auf beim Backen!) Dann den Ofen auf 180 °C vorheizen, die Lebkuchenteile mit Milch bestreichen und dann 10-20 Minuten backen.
Das Gummiarabikum vorbereiten (ist etwas mühsam, bis es sich aufgelöst hat, genügend Wasser nehmen!) und dann nach dem Backen auf die noch heissen Teile mit einem Pinsel auftragen. Fertig

Tipps und Hinweise:
– Die Schüssel auf die Waage stellen und den Honig gleich in die Schüssel geben und so das Gewicht abmessen.
– Der Teig stinkt während dem Zubereiten und Backen! Nicht wegwerfen oder so, das ist wegen dem Triebsalz, nach dem Backen ist dieser Geruch nämlich verschwunden und die Lebkuchen sind echt lecker!

Musiktipp:
Celtic Worship

Von Mützen und Geschwistern

Ich habe eine Mütze gestrickt und wollte sie fotografieren, um sie hier in meinem Blog vorzustellen, wie ich es mit fast allem tue. Aber heute war wieder ein Blödeli-Mittag und mein Bruder wollte mich mit der Mütze fotografieren, was aber zu einem „Hand davor halten“ und „davor springen“ ausartete. Hier also die Fotos dazu:

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So sieht die Mütze aus :)

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Und so siehts aus, wenn man Spass hat ;)

Kissenbezug

Vor etwa einem Jahr habe ich ein mini Stickset im Trödlerlädeli gefunden, hab‘ einen Stickring gekauft und angefangen zu sticken. Nachdem es etwa ein Jahr lang nur rumgelegen ist, habe ich es gestern endlich fertig gemacht und daraus ein Kissenbezug genäht. Es soll ein Bezug für ein Kirschensteinkissen werden.

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Zimtsterne

Wenns kalt wird, muss man Kekse backen!

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Das Rezept dazu:

Teig
500 g Mandeln
350 g Zucker
2 EL Zimt
3 Eiweiss
ev. 1 EL Kirsch

Glasur
1 Eiweiss
100g Puderzucker

Anleitung
Mandeln und Zucker und Zimt mischen.
Eiweiss mit Kirsch zerquirlen und zu den Mandeln geben, alles zu einem festen Teig verarbeiten. Alternativ kann das Eiweiss auch ohne Kirsch verquirlt werden.. ;)

Dann den Teig auf Zucker etwa 7 – 8 mm dick auswallen und Sterne ausstechen.

Den Ofen auf 150 °C vorheizen.

Eiweiss mit dem Puderzucker verrühren bis die Masse glänzt.
Dann die eben entstandene Glasur mit einem Messer auftragen.
Danach die Sterne 8 – 10 Minuten backen, die Glasur soll aber nicht braun werden.

Fertig!

Musiktipp dazu:
Irrlichter.

Nähen

Nachdem ich bei einer Kollegin ein Kleid gesehen habe, das sie selbst genäht hat, wollte ich versuchen, auch so eines zu nähen. Der Link von Natron und Soda half mir sehr weiter; die vielen verschiedenen Kleider, die voller Fantasie und Kreativität sind, haben mich sehr inspiriert. Links von ihrer Seite haben mich zu verschiedenen Leuten geführt, die vorgestellt haben, was sie genäht haben. Tagelang bin ich auf Nähseiten rumgesurft, mit immer grösserem Drang, selber aktiv zu werden. Ich habe mich dazu entschieden, mit etwas kleinem und einfachen (z.Z auch dem Budget entsprechenden ;)) anzufangen um wieder ein bisschen das Gefühl fürs nähen zu kriegen.

Darum habe ich beschlossen, jetzt auch einige Sachen, die ich genäht, und auch andere Sachen, wie Strickarbeiten usw., hier vorzustellen..

Im Moment nähe ich noch mit einer alten Bernina meiner Mutter, aber durch mich angesteckt ist sie jetzt auch im Nähfieber und hat eine neue Maschine gekauft, die wir am 15. November kriegen.

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Wolfslied

A D A
Es heult der Wolf des Nachts im Wald
C D H
Vor Hunger kann er nicht schlafen
A D A
Und seine Höhl‘ ist bitterkalt
C D E A
er giert nach fetten Schafen.
A E A D
Du Wolf, du Wolf, komm nicht hierher
Fism E D
Mein Kind bekommst du nimmer mehr

Es heult der Wolf des nachts im Wald
er heult vor Hunger und Klagen
aber ich geb ihm `nen Schweineschwanz
der passt in des Wolfens Magen

Es heult der Wolf des nachts im Wald
Und findet nicht zu beissen.
Aber ich geb ihm nen Hahnenkamm
Der soll ihm den Hals zerreissen.

Schlaf, mein Kind, in Mutters Bett
Laß nachts den Wolf ruhig heulen
denn wenn sie kein andrer vor mir nahm
geb ich ihn noch Hähnchenkeulen

Hmmm…
…mein Kind bekommst du nimmer mehr.

Beutel

Mein “Erstlingwerk”

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Hier also eine bebilderte Anleitung für meinen Beutel, abgeschaut an einem schon vorhandenen Beutel aus dem Cachet. Zuerst einmal habe ich aus Reststoffen einen Prototypen gemacht, um zu sehen, ob meine Idee auch funktioniert:

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Es schien zu funktionieren :)

Also bin ich über die Mittagspause in die Stadt gegangen und habe einen Meter weisse Seide und einen Meter schwarze Baumwolle gekauft. Zusammen hat das 26 Franken gekostet.

Am Wochenende habe ich angefangen mit dem Bügeln und Zuschneiden der Stoffe.

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Die Seide habe ich 30×30 cm zugeschnitten, aus dem einfachen Grund, dass meine Seidenmalrahmen, die ich habe auch ~30×30 cm messen ;)

Nach dem Ausschneiden habe ich die Seidentücher auf den Rahmen gesteckt. Ich habe 3 verschiedene Beutel gemacht, ein Seidentuch habe ich Rot-Orange-Gelb gemacht, ein anderes Grün-Blau und mit Goutta Abgrenzungen aufgemalt. Ein Seidentuch habe ich weiss belassen.

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Weil ich ja sowieso Warten musste, habe ich zuerst aus dünner Pappe die Boden für die Beutel zugeschnitten. Ich habe ihn zweimal zugeschnitten, das heisst, für 3 Beutel 6 Kreise mit einem Durchmesser von ~ 7 cm Durchmesser, und habe je 2 Kreise zusammengeklebt, mit Holzleim ;) Weil gerade kein Weissleim zu finden war.

Ich habe aus der schwarzen Baumwolle, nachdem ich sie gebügelt habe ;) 6 Quadrate von ca. 10×10 cm ausgeschnitten, die Pappekreise dazwischen gelegt, mit gelbem Farbstift angezeichnet wo sie sind. Der gelben Markierung entlang habe ich sie mit Fadenschlag zusammengeheftet, schliesslich habe ich rund abgeschnittet und den Rand verzick-zackt.

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Nachdem ich diese Pappkreise eingefasst habe, habe ich angefangen die schwarzen Futterteile zuzuschneiden. In der Grösse 30×18 cm.

Ausgeschnitten wurden sie verzick-zackt, rundherum und dann umgelegt, auf 15 cm, sodass also 3 cm umgelegt wurden, festgesteckt mir Nadeln und gleich drüber genäht. Je nach Nadelstellung kann eine kleinere oder grössere Borde eingestellt werden.

Leider gibts hierzu kein Foto, weils zu unscharf ist, sodass man eigentlich nichts erkennen kann ;)

Danach waren die Seidenstücke an der Reihe.

2 cm wurden umgelegt und gebügelt, sodass es eine Falte hat. Die obere Kante des umgelegten kommt genau auf die Naht des Umggeklappten Schwarzen Teils. Anheften und zwei Nähte machen, oben und unten, sodass ein Tunnel entsteht.

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Der obere Teil war jetzt also fertig :D

Unten wird die zu lange Seide auf Höhe des schwarzen Futters abgeschnitten.

Nun wurde es etwas kompliziert, eine “Grübli-Arbeit”, wie man so schön auf Berndeutsch sagt ;)

Der untere Teil, die Seide nach innen wird mit der Kante nach oben an die Kante des Pappkreises, respektive an den überlappenden Teil geheftet, zuerst mit Nadeln, dann mit Fadenschlag. Darauf Achtgeben, dass genug angezogen wird, sonst reicht der Stoff nicht für rundherum. Auch darauf Achten, dass oben die Nähte einigermassen aufeinander treffen:

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Aussehen tut das ganze dann so:

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Das ganze wird dann auf der Nähmaschine zusammengenäht & verzickzackt, viel Spass danach beim Fadenschlag rausklauben :P ;)

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Der Beutel ist nun fast fertig, aber irgendwo muss man ja auch noch Kordeln einziehen können, also müssen nachträglich Löcher rein, um deren Rand dann mit Garn mittels Lochstich zu “säubern”. Ist etwas mühsam, aber sieht dann gar nicht mal so schlecht aus. Eine Anleitung zu diesem Stich findet man auf der Natron und Soda – Seite:

http://natronundsoda.net/klamotten/other/kurs.html

unter “Knopflöcher”.

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Voilà, nun von beiden Seiten eine Kordel einziehen und fertig ist das gute Stück.